Auf den ersten Blick ist die Einstellung der Ränder eines Word-Dokuments keine große Sache: Menü wählen, gewünschte Zentimeter-Angaben eintippen und fertig. Wie so oft steckt der Teufel aber im Detail: Warum wird beispielsweise der obere Rand manchmal wesentlich höher als von Ihnen gewünscht eingestellt? Die Lösung dafür lesen Sie jetzt.
Standardmäßig ignoriert Word den oberen Seitenrand, wenn die Kopfzeile mehr Platz benötigt. Das kann bei mehrzeiligen Kopfzeilen der Fall sein oder bei Kopfzeilen, die eine Grafik enthalten. Unter diesen Voraussetzungen bestimmt die Höhe der Kopfzeile, an welcher Stelle der Haupttext beginnt.
Beispiel: Obwohl der obere Seitenrand auf den Standardwert von „2,5 cm” eingestellt ist, fängt der Textkörper ungefähr vier Zentimeter weiter unten an. Grund dafür ist eine mehrzeilige Kopfzeile, deren Höhe die Positionierung des Haupttextes beeinflusst.
Analog gilt dieses Prinzip auch für die Fußzeile und ihren Einfluss auf den unteren Seitenrand.
Der Trick: Versehen Sie den oberen Seitenrand mit einem negativen Wert
Sie müssen in diesem Fall nichts weiter tun, als den oberen Seitenrand in einen negativen Wert umzukehren. Stellen Sie den oberen Seitenrand auf zum Beispiel „-6,5 cm” ein. Damit beginnt der Haupttext an der von Ihnen gewünschten Position.